| Pelletproduzent: „Der Wärme-Riese schläft noch" |
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Der Geschäftsführer des größten Pelletproduzenten in Deutschland bezog sich dabei auf ein in dieser Woche bekannt gewordenes Eckpunktepapier aus dem Bundesumweltministerium. Danach soll bis 2050 der Energieverbrauch zur Hälfte aus erneuerbaren Energien gesichert werden. Dabei sollen 60 Prozent des Wärmebedarfs aus regenerativen Energiequellen kommen. „Da kann ich dem Umweltminister nur zurufen: Halten Sie diesen Kurs auch durch. Ich glaube sogar, dass noch deutlich mehr Wärme aus regenerativen Quellen kommen könnte“, sagt Peter Leibold. Obwohl Wärme mehr als die Hälfte des Gesamtenergiebedarfs in Deutschland ausmache, „scheint in der politischen Diskussion und in der öffentlichen Wahrnehmung ausschließlich Strom vorzukommen“, so Leibold weiter. Im Gegensatz zur „ausufernden“ Solarförderung habe der zwischenzeitliche Stopp des MAP-Förderprogrammes für erneuerbare Energien in diesem Jahr für Verunsicherung bei Verbrauchern gesorgt und der gesamten Pelletbranche geschadet. Peter Leibold forderte des Weiteren, bereits bestehende gesetzliche Rahmenbedingungen konsequent zu nutzen: „So sollten Bauämter bei Ausschreibungen für Wärmeanlagen dazu aufgefordert werden, immer auch Pelletanlagen auszuschreiben.“ German Pellets-Geschäftsführer Leibold sieht nach eigenen Angaben noch große Entwicklungschancen für den Bioenergie-Markt, der letztlich dazu beitrage, die Klimaschutzziele zu erreichen, und die Marktschöpfung im Inland zu verbessern. „Ich bin fest davon überzeugt, dass der Wärmeriese noch schläft.“ Mit dem neuen und damit achten Standort der German Pellets-Gruppe trage man dieser Entwicklung Rechnung. Das neue Pelletwerk in Erndtebrück-Schameder hat German Pellets zusammen mit RWE in einem Joint Venture realisiert. Es gilt als eines der modernsten Pelletwerke in Deutschland. Dort können jährlich bis zu 250.000 Tonnen der kleinen Energiebündel aus Quelle: German Pellets verwandte Artikel
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